Lastverkehr raus aus München - jetzt kommen die Cargo-Bikes!


Radl-Wadl beim Cargo-Bike fahren
Nachdem ich auf der Abschlussveranstaltung von Stadtradeln dieses wunderbare Gefährt entdeckt habe, bin ich mit Stefan von der Firma RAPID (Münchner Kurierdienst) ins Plaudern gekommen.

Und da ich das Thema so spannend fand, haben wir uns zu einem kleinen Gespräch bei schönstem Wetter am Flacher getroffen.


Mit den Cargo Bikes plant RAPID die innerstädtischen Aufträge abzuwickeln. "Erstens sind wir mit dem Rad in der Innenstadt oft schneller unterwegs als mit dem Auto und zweitens möchten wir so CO2 neutral wie möglich transportieren", sagt Stefan.

Das Cargo-Bike ist ein Unikat aus Berlin. Seit letzten Herbst ist es bei Rapid im Einsatz. Es gibt noch einige weitere Fahrzeuge, die sind unter anderem auch in Holland bei der Müllabfuhr im Einsatz.

Zahlen, Daten, Fakten:
Das Cargo-Bike hat 150 kg Eigengewicht und man kann 250 kg zuladen. Es fährt mit Elektrounterstützung und regelt bei 25 km/h ab. Zwei Motorradbremsen sorgen für gute Bremswege. "Wir haben natürlich auch ein TÜV-Abnahme dafür", so Stefan.
Das Cargo-Bike muss als natürlich die Radwege benutzen.

Rapid möchte weitere ähnliche Cargo Bikes anschaffen. "Da dieses Fahrzeug aber nicht mehr in dieser Form hergestellt wird, sind wir auf der Suche nach Alternativen. La petite reine aus Frankreich könnte eine sein", meint Jörg.

Zusätzlich zum Cargo-Bike sind 5 Bullitts im Einsatz, die im Rahmen der Aktion "Ich ersetze ein Auto" getestet werden. Bei denen können 80 kg zugeladen werden.  "Den Bullitt fahre ich auch privat, ich möchte gar kein anderes Fahrrad mehr", so Stefan.

Den Radkurieren fiel der Umstieg von den coolen Fixes auf die schwerfälligen Cargo Bikes anfangs schwer. Aber als sie festgestellt haben, dass die Leute deutlich mehr gucken und interessiert sind, stieg auch in ihren Augen der Coolnessfaktor der Lastenräder.

Bullitt und Stefan
Bullitt mit Zuladung