News von "Gscheid Radeln - aufeinander Rücksicht nehmen", der Kampagne der Münchner Polizei

Die Ergebnisse in Kürze:

die häufigsten Verstösse:

1. "Geisterradeln"
2. Fahren auf Gehwegen und Fußgängerzonen
3. Missachtung roter Ampeln
4. Benutzung von Handy/mp3 Player
5. Mangel an Beleuchtung und Bremsen


Die Unfälle im Aktionszeitraum sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Waren es 2011 noch 249 Verletzte, sank die Anzahl der Verletzten in 2012 auf 184.
Insofern hat die Aktion nicht nur zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer, sonder auch zu einer Reduzierung der Verletzten beigetragen.

Polizeivizepräsident Robert Kopp betonte mehrfach, dass es nicht darum geht, die Radfahrer in die Rowdy-Ecke zu stellen, sondern alle Verkehrsteilnehmer aufzuklären.

Besonders betont wurde von Dr. Blume-Bayerle die Tatsache, dass der Rückbau der Fahrradwege noch nicht bei den Autofahrern angekommen sei. Diese würden oft hupen und versuchen, die Radfahrer auf nicht vorhandene Radwege zu drängen. Ein eigenes Hinweisschild soll hier Klarheit schaffen.

Besondere Schwerpunktstrassen in Bezug auf Unfallhäufigkeit und Radverkehrsaufkommen sind:
Leopoldstrasse
Ludwigstrasse
Lindwurmstrasse
Rosenheimerstrasse
Goethestrasse

Bleibt zu hoffen, dass die Verkehrsplanung sich auch dieser Schwerpunktstrasse annimmt und künftig auch Lösungen anbietet, dass weniger Unfälle passieren!