Im Test: die Radlampe von Busch & Müller, Scheinwerfer Fly T LED Senso plus


Michael, der zur Arbeit nach München durch die dunklen Isarauen fährt, hat hier dankenswerterweise die Testergebnisse seiner neuen Fahrrad-Lampe von Busch & Müller zusammengestellt:
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Nachdem ich mich erstmalig dazu entschlossen hatte, ein Ganzjahres-Radler für den Weg in die Arbeit zu werden, stellte sich das Problem, welche Beleuchtung braucht's da: denn trotz Nabendynamo war's mit der vorhandenen LED-Leuchte ohne Straßenbeleuchtung (am Fluss entlang) dann doch zu funzlig.

Diskussionen mit anderen Radlern ließen eine Entscheidung für eine Akku-Lampe angeraten erscheinen, doch kurz vor Kauf bekam ich von einem Kollegen den entscheidenen Tipp: für Nabendynamos gäbs recht starke Lampen, die für meine Bedürfnisse ausreichen sollten.

Bin dann gleich zu meinem Radl-Tandler gefahren und er hatte so ein Teil da und hats mir auch aufs Bike montiert – bin dann (neugierig wie ich bin) nachts gleich nochmal eine Runde durch den Wald gefahren und kam mir vor wie auf einer Nacht-Safari im afrikanischen Busch, da benutzen die auch solche Suchscheinwerfer – einfach nur geil!

Ganz ohne Akkus/Batterien, mit (Luxus!) Sensor, der auf die Umgebungshelligkeit reagiert und das Licht entsprechend anpasst (was vor allem in Tunnels lustig ist). Auf das Angebot dazu gleich auch noch ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion (für a Radl!) zu nehmen, hab ich dann verzichtet, man muss ja nix übertreiben.

Das ist 'meine' Radl-Lampe:


Busch & Müller hat seine Lampen mit unterschiedlichen Lichtstärken in einem Tunnel verglichen (sh. Bild oben)
- 'meine' Ausleuchtung ist die in der Mitte (40 Lux) das LUMOTEC IQ Fly T:

http://www.bumm.de/innovation-original/lichtvergleich-scheinwerfer.html

Und die erste Fahrt an der Isar lang mit den verschneiten Bäumen und trotzdem relativ freien Wegen, war einfach nur schön!

Das einzige, was ich mir noch wünschen würde, wäre die Möglichkeit vom Lenkrad aus abblenden zu können, um entgegenkommende Radler oder Fußgänger nicht zu blenden – derzeit muss man dazu noch an das Lampengehäuse selbst langen und dieses mechanisch nach unten drehen…

Autor: Michael Gaertner